Handwerkskunst – diesen Namenszusatz verleiht A. Lange & Söhne seit 2011 limitierten Sondereditionen, bei denen Zifferblatt und Uhrwerk mit zusätzlichen, seltenen Finish- und Gravurtechniken veredelt werden. Am 7. Dezember 2015 präsentiert die sächsische Traditionsmanufaktur mit der 1815 Tourbillon Handwerkskunst ein neues Modell, das nicht nur durch herausragende Oberflächenveredelungen besticht, sondern auch durch die Kombination zweier patentierter Mechanismen. Die von A. Lange & Söhne bereits 1997 entwickelte Zero-Reset-Funktion ermöglicht in Kombination mit dem 2008 vorgestellten Sekundenstopp für das Tourbillon ein sekundengenaues Anhalten und Einstellen des Zeitmessers.
Der auffälligste Unterschied zum 2014 vorgestellten Modell ist das Zifferblatt. Es besteht aus schwarz rhodiniertem Rotgold und ist mit einer aufwendigen Tremblage-Gravur versehen. Bei dieser Technik bearbeitet der Graveur das Material mit einem eigens hierfür gefertigten Fadenstichel, bis eine ebenmäßige, feinkörnige Fläche entsteht. Die später auf Hochglanz polierten Anzeigen auf dem Zifferblatt wie das markante Bogenlogo und die Ziffern bleiben als erhabene Struktur stehen und treten kontrastreich aus dem dunklen Fond hervor. Eine Aussparung im Zifferblatt gibt den Blick auf das große Minutentourbillon frei. Die Tourbillonbrücke und das Käfigoberteil erhalten eine Schwarzpolitur, eine der anspruchsvollsten und zeitintensivsten Arten der Finissierung.
Die mechanische Präzision spiegelt sich in jedem Detail des aufwendig finissierten Manufakturkalibers L102.1. Eine Besonderheit ist die elegant geschwungene Form der neu gestalteten Dreiviertelplatine.
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